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Wado-Ryu Karate beim JKC-Kümmersbruck e.V.


Der Weg des Karate-Lernens heißt Do. Es ist der philosophische Grundsatz, dessen Ursprung auch in der Zen-Philosopie zu finden ist.

Kara = leer, unbewaffnet,
Te = Hand
Do = Weg, philosophischer Grundsatz

Karate heißt frei übersetzt: die leere, unbewaffnete Hand. Karate ist eine alte geheime Kampf- und Kriegskunst, die sich unter chinesischen Einflüssen auf der japanischen Insel Okinawa entwickelte. Erst 1922 wurde Karate in Japan der Öffentlichkeit vorgestellt. Durch Einführung von Regeln wurde aus der einstmals geheimen Kriegs-und Kampfkunst der heutige Kampfsport. Dabei wurde die Philosphie der Kampfkunst, nach der die geistige und körperliche Vervollkommnung der Übenden das oberste Ziel ist, als Weg (Do) und geistiger Inhalt beibehalten. Im Karate wird mit verschiedenen Körperteilen, die als natürliche Waffen eingesetzt werden, punktgenau auf empfindliche Körperstellen der Gegner getreten, gestoßen und geschlagen - es werden aber auch Hebeltechniken, Würfe und Haltetechniken angewendet - und solche Angriffe entsprechend abgewehrt.

Wa = Frieden
Do = Weg
Ryu = Schule

Wado-Ryu-Karate, das von Sensei Hironori Ohtsuka (1892 - 1982) entwickelt wurde, stellt eine Kombination japanischer Kampfkünste (Yagyu Kenjutsu, Yoshinryu Jiu-Jitsu Kempo) mit dem aus Okinawa stammenden Karate dar, das Othsuka Sensei von Funakoshi Sensei, Mabuni Sensei und Motobu Sensei lernte. Das technische Repertoire der Stilrichtung umfaßt daher aus dem Jiu-Jitsu Techniken wie Hebel und Würfe und aus dem Karate Tritte, Blocks, Schläge und Stöße.

Der Name Wado-Ryu zeigt an, daß sich diese Kampfkunst als Teil der japanischen Do-Künste versteht, deren Übungsziel der innere Frieden für den einzelnen und damit letztendlich für die Gesellschaft ist.

Die dem Wado-Ryu zugrundeliegenden Bewegungsprinzipien, wie z.B. Ausweichen und Mitführen der gegnerischen Technik bei einem Angriff, Eindringen in den Angreifer und Kontrolle des Gegners sowie fließende Übergänge zwischen den einzelnen Techniken, sind denen der anderen japanischen Budokünste wie Kendo, Judo oder Aikido verwandt. Technisch läßt sich Wado-Ryu wie folgt beschreiben:

Kampfführung und Technikausführung erfolgen möglichst rationell, wobei folgende Prämissen gelten:

keine falsche und überflüssige Technik

keine überflüssige Bewegung

kein überflüssiger Kraftaufwand.

Es wird größtmögliche Mobilität angestrebt, was sich unter anderem darin zeigt, daß man versucht, den Körperschwerpunkt dauernd zu kontrollieren, wobei die Stellungen im Vergleich zu anderen Stilen relativ hoch und kurz sind, um auf Angriffe aus allen Richtungen reagieren zu können.

Abwehr bzw. Angriff und Positionsveränderung erfolgen gleichzeitig, so daß kein Zeitverlust eintritt, wobei die Kontertechniken immer auf vitale Punkte (Kyusho) des Angreifers gerichtet sind.

Im Wado-Ryu wurden ursprünglich folgende Katas gelehrt: Pinan 1-5, Kushanku, Naihanchi, Seishan und Chinto. Heute werden daneben noch weitere Katas wie z.B. Bassai oder Wanshu geübt. Weitere wichtige Übungsformen im Wado-Ryu sind: Tantodori (Messerabwehr), Kihonkumite, Tachidori (Schwertabwehr) und Idori (Abwehr in Seiza gegen verschiedene Angriffe).